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Pop-Report vom 20.01.2010 |
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CD Kritik
Er France: "Pardon My French, Chéri!"
Zwischen Pop und Punk gelingt der deutsch-französischen Band ein superbes Album
"Pardon My French, Chéri!", das dritte Album der deutsch-französischen Band Er France, kreuzt eingängige Melodien mit überdrehten Garagen-Riffs und überzeugt mit überbordender Spielfreude.
Ihrer Herkunft zum Trotz haben sich die aus Lyon stammende Sängerin Isabelle Frommer und der Düsseldorfer Gitarrist und Songschreiber André Tebbe auf die Pop-Amtsprache Englisch geeinigt, gewürzt mit kurzen Einsprengseln der jeweiligen Muttersprache. Einzig das mitreißende "Mit Namen Und Mit Bildern" steht in der Tradition grenzübergreifender Duette wie Stefan Waggershausen und Alice.
Für Er France, die bei diesem Album mit Daniel Decker (Bass) und Janosch Brenneisen (Drums) zur echten Band gewachsen sind, gibt es nur eine Richtung: Nach vorne. Die Mehrzahl der 13 Tracks sind punk-fundierte Tanzflächenheuler mit Garagen-Flair und Sixties-Patina. Mitunter fühlt man sich an die Buzzcocks, Blondie oder The Stooges erinnert. Dabei sind die Songs so unverschämt eingängig, dass das Album gleich eine Handvoll Ohrwürmer abwirft.
Dazu gehört die rhythmusbetonte erste Single "This Is Not A Test", die im Vergleich sogar eher eine Midtempo-Nummer ist. "Sing Song Girl", das sich Regisseur Fatih Akin für den Soundtrack seines Filmes "Soul Kitchen" ausgeborgt hat, "You´ll Possibly Disagree", "Joe And The Unalienable Right To Fail", "Man In Black" und der sinistre Walzer "Danse Avec Moi" sind weitere schlagende Gründe, dieses superbe Album ans Herz zu legen.
"Pardon My French, Chéri!" von Er France erscheint am 22.01.2010 (lolia/Brokensilence).
www.erfrance.de
www.myspace.com/erfrance (ra) |
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