 |
 |
|
 |
 |
 |
|
Pop-Report vom 03.12.2009 |
|
|
|
|
|
|
|
 |
CD Kritik
Kim Sanders: "A Closer Look"
Abwechslungsreiches zweites Album der "Electronic Soul"-Sängerin
"A Closer Look", ein genauerer Blick, lohnt sich bei Kim Sanders. Die amerikanische Singer-Songwriterin, die sich in Berlin niedergelassen hat, hat aktuell ihr zweites Album veröffentlicht.
Dabei darf man sich nicht von ihrer Vita ins Bockshorn jagen lassen. Ihre Karriere begann Kim Sanders als Background- und Gast-Sängerin. So war sie beispielsweise an "Impossible" vom Captain Hollywood Project beteiligt. Von 1998 bis 1999 stand sie dann bei Culture Beat in der ersten Reihe bevor 2003 ihr Soloalbum "Pretty On Edge" inkl. des kleinen Radio-Hits "Something About You" erschien. In letzter Zeit trat Sanders aber vor allem als Gastsängerin für Künstler wie Schiller, Nicola Conte oder Till Brönner in Erscheinung.
Ihre eigene Musik bezeichnet die Songwriterin als "Electronic Soul". Soul hat die 1968 in Indiana, USA geborene Sanders auf jeden Fall zuhauf in der Stimme. Die Musik dazu lässt sich aber kaum über einen Leisten brechen. Von TripHop ("Aphrodite"), Funk ("Vanilla"), Bossa Nova ("In Between"), Blues ("Wearing Wings On My House") und Electro ("Girl of Mystery") bis zu Jazz ("Yellow Mondays"), Ambient ("The Moment") und Retro-Soul ("Ladies Man") ist "A Closer Look" ein Kompendium des klassischen und modernen Dancefloors.
Dafür, dass die 14 Songs trotzdem wie aus einem Guss klingen, sorgt die entspannte Grundstimmung, die "A Closer Look" als Chill-Out-Soundtrack oder Cocktail-Lounge-Beschallung prädestiniert. Für den eleganten, bisweilen allerdings etwas zu glatten Sound sind die Produzenten Roberto di Gioia, der schon mit Passport, The Notwist und Max Herre zusammenarbeitete, und Christian Prommer (Fauna Flash, Trüby Trio) verantwortlich.
www.kimsanders.com (ra) |
|
|
|
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
Disclaimer Pop100 ist nicht verantwortlich für Inhalte von verlinkten Seiten externer Anbieter. |
|
|