 |
 |
|
 |
 |
 |
|
Pop100-Nachricht vom 05.02.2010 |
|
|
|
Loveparade 2010 |
|
|
|
 |
Dortmund, 05.02.2010 (100). Nichts Genaues weiß man nicht. So und nicht anders gestaltet sich zurzeit die Nachrichtenlage für den Interessierten. Wer schon mal seinen Urlaub planen möchte (ob als flüchtender Anwohner oder reisender Raver), steht ratlos da.
Nach dem Rückzug 2006 aus Berlin war geplant, die Loveparade jedes Jahr in einer anderen Stadt des Ruhrgebiets stattfinden zu lassen. Bisher allerdings gingen in den letzten drei Jahren nur die Raves in Essen und Dortmund wie geplant über die Straße. Diese zwar mit vielen feiernden Fans, aber auch mit vielen Kinderkrankheiten wie mangelnden Nahverkehrskonzepten.
Im Jahr der Ruhr.2010 sollte Duisburg die Loveparade ausrichten und war auch willens dies zu tun (DerWesten berichtete). Geplant ist die Floats auf dem ehemaligen Gelände des Güterbahnhofs neben dem Hauptbahnhof paradieren zu lassen.
Wie aber so viele Städte in Zeiten der Wirtschaftskrise hängt auch die Stadt Duisburg am spärlich fließenden Geldtropf und hat in seinem Haushaltssicherungskonzept harte Sparmaßnahmen angekündigt. Noch ist unklar, ob die Stadt die Kosten für die Loveparade überhaupt ausgeben darf. Die Gespräche mit der Bezirksregierung und dem Innenministerium waren in der letzten Woche verschoben worden.
Die Kosten für die Stadt Duisburg sollten sich nach eigenen Angaben vom 19. Januar 2010 auf 840 000 Euro belaufen. Laut einem Bericht der NRZ vom 4. Februar 2010 liegen die Kosten für die Stadt tatsächlich aber bei 1,6 Millionen Euro. Dazu tragen die Vorbereitungskosten für das Veranstaltungsgelände bei, die von der Stadt noch gar nicht berücksichtigt worden sind. Das Gelände befindet sich im Besitz des Immobilienunternehmens Aurelis, das deutschlandweit ehemalige Grundstücke der Deutschen Bahn AG verkauft und verwaltet.
Eine Ausweichstadt bietet sich nicht an, da Essen, Dortmund und Gelsenkirchen, die Ausrichter 2011, bereits den Kopf geschüttelt haben. Angesichts der Finanztöpfe der Ruhrgebietsstädte eine allzu verständliche Reaktion. Denn wie will man seinen Einwohnern erklären, dass Kindergärten, Schulen und weitere städtische Einrichtungen geschlossen werden, aber Geld für das Freizeitvergnügen Fremder da ist. Die natürlich Geld in die Stadt bringen könnten.
Bisher liegt keine offizielle Reaktion seitens des Veranstalters, der Lopavent GmbH mit Sitz in Berlin, vor. (ug) |
|
|
|
 |
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
|
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
 |
Disclaimer Pop100 ist nicht verantwortlich für Inhalte von verlinkten Seiten externer Anbieter. |
|
|